Bau inklusiver ländlicher Straßen
Unsere Partnerschaft mit UNIDO
Das Roads4People-Programm: Eine Initiative für Straßen im ländlichen Raum für nachhaltige Entwicklungsarbeit
Das Roads4People-Programm ist eine innovative öffentlich-private Partnerschaft zwischen ORIS und der UNIDO (Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung), mit dem Ziel, nachhaltige und inklusive ländliche Straßen im globalen Süden zu fördern.
Im Rahmen dieser Initiative werden die Funktionen der ORIS Plattform genutzt, um Infrastrukturprojekte in Partnerländern anhand von Kosten und CO2-Emissionen zu optimieren.
Die durch die Optimierung generierten Einsparungen fließen in den Ausbau ländlicher Straßen. Dazu wird ein "Rural Road" Fonds aufgesetzt der auch langfristig, nachhaltig die wirtschaftliche und soziale Entwicklung von ländlichen Gebieten unterstützt.

Roads4People Projekt in der Elfenbeinküste
Das Roads4People-Programm setzt sein erstes Projekt in der Republik der Elfenbeinküste um. In Zusammenarbeit mit der Regierung, den Straßenbehörden, Entwicklungspartnern und internationalen Finanzinstitutionen werden durch das Programm digitale Innovationen genutzt, um langfristig den Zugang zu ländlichen Straßen zu verbessern und positive soziale Effekte für die besonders betroffenen Bevölkerungsgruppen in der Elfenbeinküste zu fördern.
Dieses Projekt hilft uns, besser zu verstehen, wie Partnerschaften skalierbare Lösungen für einige der dringendsten Herausforderungen in der heutigen Infrastrukturentwicklung bieten können.
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In den Jahren 2024 und 2025 führte ein gemeinsames Projektteam von ORIS und UNIDO technische Missionen in Côte d'Ivoire durch.
Unser Ansatz: Digitale Transformation und datengestützte Steuerung
Roads4People bringt nationale Akteure, lokale Behörden und internationale Partner zusammen, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) durch den Einsatz modernster Technologien und strategischer Planung voranzubringen.
Der ORIS-Ansatz beruht auf drei Säulen:
- Datenerfassung und -analyse: Wir etablieren umfassende Straßendatensysteme, die eine lückenlose Überwachung des Infrastrukturzustands erlauben. Auf dieser Basis werden die Wartungsplanung optimiert und Investitionen gezielt priorisiert.
- Digitale Kompetenzen: Wir stärken technische Behörden vor Ort durch den Einsatz digitaler Werkzeuge. Dies transformiert das Management der Straßeninfrastruktur und sorgt für mehr Effizienz und Transparenz.
- Projektbewertung und -optimierung: Wir bieten fundierte Analysemethoden, um Straßenprojekte hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit, Klimaresilienz und sozioökonomischen Wirkung zu bewerten. Dies schließt die Optimierung von Kosten, Materialeinsatz und CO₂-Emissionen mit ein.
Ländliche Straßen: Lebensadern für Entwicklung
Da 78 % der Menschen in extremer Armut in ländlichen Regionen leben, spielen funktionierende Straßennetze eine Schlüsselrolle für nachhaltige Entwicklung und die Bekämpfung von Armut. Sie schaffen Zugang zu wirtschaftlichen Grundlagen wie Arbeit und Märkten sowie zu essenziellen Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit und Bildung. Die Realität sieht jedoch anders aus: 68 % der Weltbevölkerung fehlt der Zugang zu einem ganzjährig nutzbaren Straßennetz.
Ein besserer Ausbau der ländlichen Infrastruktur schafft für die lokale Bevölkerung direkten Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung und neuen wirtschaftlichen Perspektiven. Genau hier setzt Roads4People an: Wir engagieren uns gezielt in Regionen, in denen eine verlässliche Infrastruktur den entscheidenden Unterschied macht. So stärken wir marginalisierte Bevölkerungsgruppen, reduzieren Armut und fördern ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum.
Unser Beitrag zu den SDGs








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